2600 Meldungen sind aufgrund des Unwetters beim Krisenstab der technischen Einsatzleitung des Eifelkreises eingegangen, diese wurden alle abgearbeitet. Derzeit beruhigt sich die Lage. Daher liegt die Einsatzleitung  wieder bei den Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg. Das Bürgertelefon ist nun deaktiviert.

Ich danke allen Einsatzkräften für ihre hervorragende Arbeit: den Feuerwehren, dem DRK, der Bundeswehr, der DLRG, dem THW, der Polizei und der Presseinheit PuMa. Außerdem gilt mein Dank der Bevölkerung und den örtlichen Firmen, die sofort reagiert haben, und die Einsatzkräfte unterstützt haben und dies weiterhin mit großem Engagement bei der Beseitigung der Schäden tun. Diese Solidarität in der Bevölkerung ist beispielhaft.

Unterschrift Landrat Streit 3

Landrat Dr. Joachim Streit

Bürgerinfo

Stromausfall-was tun?

Ursache / Ausmaß

Mit Stromausfällen muss jederzeit gerechnet werden. Die Ausfälle der Stromversorgung können nur einen kleinen Bereich für kurze Zeit betreffen, aber auch großflächig und lang andauernd sein. Die Gründe können vielfältig sein: technische Defekte, Unwetter, Instabilität im Verbundnetz, Terroranschläge usw.

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Gemeinsames üben fördert die gute Zusammenarbeit

Unwetterfotos

Wanderer entdeckt Waldbrand bei Sankt Thomas

-Ausbildung der Feuerwehr Führungsstaffel der VG Bitburger Land und der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Eifelkreises Bitburg-Prüm-

-Mangelnde Digitalfunk-Netzabdeckung in Neuheilenbach-

Seit mehreren Wochen herrscht trockenes und sehr warmes Wetter, es ist sehr windig und bedingt durch einen Sturm im Herbst liegen noch viele umgestürzte Bäume im Wald, die bisher noch nicht aufgearbeitet werden konnten. Ein Wanderer entdeckte am frühen Samstagmorgen im Wald bei Sankt Thomas einen größeren Brand. Da in dem Gebiet kein Handyempfang war musste der Wanderer ca. 2 km zurück laufen um einen Notruf abzusetzen.

Dies war die Ausgangslage an diesem Morgen welches sich die Übungsleitung der TEL, Franz-Josef Gasper, Feuerwehr Erdorf und Joachim Hönel, Feuerwehr Alsdorf für eine Stabsübung ausgedacht hatten. Es war die erste Übung in dieser Zusammensetzung und es wurde ein Einsatz-Szenario angenommen, wie es jederzeit eintreten kann, so der stv. Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) und Leiter der TEL, Willi Schlöder.

Nach Eingang des Notrufes wurden die zuständigen Feuerwehr Einheiten durch die Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr in Trier alarmiert. Nach einer ersten Lageerkundung wurde eine Wasserversorgung aus der Kyll aufgebaut und das Wasser musste über lange Wegstrecken zum Einsatzort transportiert werden. Ebenso kamen große Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz. Durch den starken Wind war die Ausbreitung des Brandes jedoch schon weit fortgeschritten. Der Einsatzleiter Werner Irsch, Feuerwehr Baustert und die inzwischen am Einsatzort arbeitende Führungsstaffel der VG Bitburger Land erkannten sehr schnell, dass hier weitere Einsatzkräfte aus verschiedenen Richtungen das Feuer bekämpfen müssen. So wurden zahlreiche Kräfte über die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Kyllburg und die Leitstelle Trier nachalarmiert. Der ebenfalls vor Ort anwesende stv KFI entschied eine Erhöhung der Alarmstufe, die Übernahme der Einsatzleitung sowie die Alarmierung der TEL des Eifelkreises. Diese fand sich im Gemeindehaus in Neuheilenbach ein, um dort die Arbeit aufzunehmen und die Führung vor Ort in allen Belangen zu unterstützen. Es mussten weitere Einsatzkräfte nachgefordert werden, Bereitstellungsräume eingerichtet werden, Evakuierungen eingeleitet, die Verpflegung der Einsatzkräfte organisiert, sowie Betriebsstoffe für Pumpen und Fahrzeuge vor Ort gebracht werden. Aber auch die medizinische Versorgung von verletzten Feuerwehrleuten musste sichergestellt werden. Auch wurde die Warnung der Bevölkerung über das modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geübt.

Zu Beginn der Übung stellte sich heraus, dass das digitale Funknetz in Neuheilenbach nur mangelhaft funktioniert und man daher gezwungen war, auf die gottlob noch vorhandene analoge Funktechnik zurückzugreifen, um die Übung überhaupt weiterführen zu können.

Nach 7 Stunden waren (fiktiv) insgesamt über 30 Feuerwehren mit 250 Personen und 50 Fahrzeugen aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm, dem Vulkaneifelkreis, sowie den Landkreisen Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich im Einsatz. Ebenso waren Kräfte des DRK , des THW, der Polizei, der Bundeswehr und der Deutschen Bahn im Einsatz. Auch Mitarbeiter der Behörden wie z.B. den zuständigen Forstverwaltungen, der Verbandsgemeinde Bitburger Landund der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm waren im Einsatz. Für die 36 tatsächlich eingesetzten Übungsteilnehmer der FEZ Kyllburg, Führungsstaffel und der TEL, die zwischendurch auch noch andere Paralleleinsätze wie einen Verkehrsunfall oder eine Alarmierung verursacht durch eine Brandmeldeanlage abarbeiten mussten, hatte der DRK Ortsverein Südeifel die Verpflegung organisiert.

Die gute Arbeit des Personals der Führungsstaffel VG Bitburger Land, FEZ Kyllburg und darauf aufbauend die der TEL des Eifelkreises muss an der Stelle erwähnt werden. Wichtige Erkenntnisse im Bereich Organisation, Personalverstärkungen, Materialergänzungen und der mangelhaften Abdeckung des digitalen Funknetzes konnten so gewonnen werden. Zeitnah werden die erkannten Schwachstellen „bearbeitet“ und entsprechende Veränderungen und Aktualisierungen erfolgen.

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Joachim Hönel

0171-697 0 364

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Tech. Einsatzleitung

Eifelkreis Bitburg-Prüm

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