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Vom 14. bis zum 18.10.2019 findet im Katastrophenschutzzentrum des Eifelkreises Bitburg-Prüm einen Workshop unter Beteiligung von Waldbrandtaktikern u.a. aus den USA, Polen, Wales, Südafrika, Litauen und Frankreich (Spanien und Portugal sind angefragt) statt

Ziel ist es anhand von klassischen Planübungen und virtuellen Simulationen Vorgehensweisen und Führungsstrukturen zu erfassen, Einsatzhinweise für deutsche Verhältnisse zu erarbeiten und zu prüfen, inwieweit  bestehende Vorgaben sinnvoll ergänzt werden können.

Bürgerinfo

Stromausfall-was tun?

Ursache / Ausmaß

Mit Stromausfällen muss jederzeit gerechnet werden. Die Ausfälle der Stromversorgung können nur einen kleinen Bereich für kurze Zeit betreffen, aber auch großflächig und lang andauernd sein. Die Gründe können vielfältig sein: technische Defekte, Unwetter, Instabilität im Verbundnetz, Terroranschläge usw.

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Gemeinsames üben fördert die gute Zusammenarbeit

Unwetterfotos

Katastrophale Zustände in Bitburg - Übung im KATS-Zentrum

- Bitburg - Am Samstag, den 15. Juni trafen sich 40 Frauen und Männer von Feuerwehr, THW, DRK und Bundeswehr im Katastrophenschutzzentrum des Eifelkreises in der Alten Kaserne um eine Stabsübung abzuhalten. Und diese Übung hatte es in sich! Folgende Katastrophen sollten abgearbeitet werden und das2019 06 15 kats in Echtzeit: Bei Baggerarbeiten auf dem Bedaplatz wird ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg getroffen und explodiert. Dadurch stürzt ein benachbartes Gebäude zum Teil ein und verschüttet mehrere Personen. Ein zufällig zu diesem Zeitpunkt in der Trierer Straße fahrende Tanklastwagen kommt durch die Expolsion ins Schleudern und kollidiert mit einem Haus. Der Tank reißt auf und es kommt ebenfalls zu einer verheerenden Explosion mit Bränden. Zusätzlich verunfallt in Folge der Explosion ein Bus im Karenweg.

 

Diese Lage mag doch etwas übertrieben erscheinen, aber es ging bewußt darum, die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Stabskräfte zu testen und dies obwohl die Personalstärke an diesem Tage sehr angespannt war. Und es ging tatsächlich an die Grenze des Machbaren. 5 Stunden waren die 40 Ehrenämtler nun hochkonzentriert damit beschäftigt Informationen zu sammlen, Lagebilder und Analysen zu erstellen, Prioritäten und Schwerpunkte zu definieren, Rettungskräfte von Feuerwehr, DRK und THW usw. zu alarmieren, zu kommunizieren, Warnmeldungen an die Bevölkerung herauszugeben, die Presse zu informieren und die Versorgung der Einsatzkräfte insgesamt sicherzustellen. Es würde den Rahmen sprengen, alle Einzelleistungen hier aufzuzählen, aber die Zahl von 500 Meldungen, die bearbeitet wurden, gibt einen groben Überblick über das, was hier geleistet wurde.

Weiteres Ziel der Übung war es, die internen Abläufe sowie die Zusammenarbeit verschiedener Einheiten wie Feuerwehr, DRK, THW und Bundeswehr zu vertiefen. Hochzufrieden zeigten sich die Übungsleiter Holger Thomsen und Marco Engler, die den Kameradinnen und Kameraden für die eindruckvolle Demonstration ihrer Einsatz- und Teamfähigkeit dankten. Mit einer zünftigen Gulaschsuppe und einem Gruppenfoto endete dann die Stabsübung. Folgende Einheiten nahmen an der Übung teil: Technische Einsatzleitung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, IUK (Information und Kommunikation) des Eifelkreises, FK THW Trier, die Funkeinsatzzentralen (FEZ) der VG Südeifel und der Stadt Bitburg, die Leitung des Gefahrstoffzuges des Eifelkreises, ein Fachberater des DRK und ein Fachberater der Bundeswehr. (Text: Stephan Garcon)

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Erreichbarkeiten

Katastrophenschutzzentrum des Eifelkreises Bitburg Prüm

Else-Kallmann-Strasse 16

54634 Bitburg

Tel.: 06561 / 9492850

Fax.: 06561 / 9492107